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Spendenaufruf und Webdoku-Release

Über den Bon Courage Logo steht mit großen schwarzen Buchstaben "Spende", was rechts und links eingerahmt ist von zwei roten Sternen.

Bon Courage! Unsere Geschichte, unser Widerstand

Direkt zur Leerstellen-Webdokumentation geht es hier...

und alle Infos zum Spenden finden sich unter der Rubrik Spenden.

Am 6. Januar 2007 war es so weit: Unser Verein Bon Courage wurde in Borna gegründet. In den knapp zwei Jahrzehnten, die seiher vergangen sind, konnten wir viele Erfolge und Fortschritte verzeichnen, mussten aber gleichermaßen etliche Hürden meistern, was nicht selten nur durch die Hilfe eines großen Unterstützer*innenkreises möglich war.

Im Rahmen des Projektes „Leerstellen – Betroffene rechter Gewalt im Landkreis Leipzig und ihre Perspektiven“ des in Wurzen ansässigen Netzwerkes für demokratische Kultur e.V. – kurz NDK – wurde die Geschichte unseres Vereins von seinen Anfangstagen bis in die Gegenwart hinein nun detailliert in einer Webdokumentation aufgearbeitet. Diese beleuchtet hierbei die Entstehungshintergründe des Vereins, bei denen eine gewalttätige rechte Hegemonie in der Stadt Borna sowie eine fehlende Sensibilisierung seitens der hiesigen Bevölkerung für dieses Problem eine zentrale Rolle gespielt haben. Darüber hinaus zeichnet das Projekt vereinsinterne Entwicklungen nach, wobei verschiedene Aktivitäten und Aktionsfelder – so beispielsweise die jährlich stattfindenden Gedenkstättenfahrten zu Orten nationalsozialistischer Verbrechen oder die intensive Unterstützung geflüchteter Menschen und deren Selbstermächtigung – im Fokus stehen.
 Für diesen Rückblick wurden verschiedene Aktive interviewt, die sich zum Teil bereits seit Vereinsgründung bei Bon Courage engagieren und einen multiperspektivischen Blick auf die Vereinsgeschichte werfen.

Im Zentrum des Plakates sind fünf Kacheln mit jeweils einer interviewten Person zu sehen, die als Amanos, Caro, Markus, Sumaia und Jan benannt sind. Über ihnen prangert groß die Überschrift L( )rstellen sowie "Betroffene recher Gewalt im Landkreis Leipzig und ihre Perspektiven" sowie "Jetzt Online". Ganz unten ist der Link www..leerstellen-lkl.de angegeben.
Aus verschiedenen Perspektiven blicken fünf Protagonist*innen auf unsere Vereingeschichte.

Die Interviews wurden zu mehreren Videos zusammengeschnitten, die um erklärende Texte und vielfältiges Medien- und Bildmaterial ergänzt werden, wofür das Archiv des Vereins geöffnet wurde.
 Der Blick der Protagonist*innen ist in ihren Ausführungen jedoch nicht nur in die Vergangenheit gerichtet, sondern schaut auch kritisch auf die aktuelle gesellschaftliche wie politische Situation, die sich erneut besorgniserregend gestaltet. So sehen sich zahlreiche Initiativen und Vereine, die sich u.a. für Menschenrechte und gegen Rassismus engagieren, infolge gekürzter oder gänzlich gestrichener Fördergelder immer wieder, und leider insbesondere in diesen politischen Zeiten, mit dem finanziellen Aus konfrontiert.

Im Zentrum des Plakates ist eine große Kachel, offenbar eines Ausschnitts aus einem Videoclip in dem eine Person spricht. Untertitel wurde es mit "Aktive von Bon Courage berichten über den Raum "K24" und die zunehmende Selbstorganisierung von Gruppen bei Bon Courage.". Über der Kachel prangert groß die Überschrift L( )rstellen sowie "Betroffene recher Gewalt im Landkreis Leipzig und ihre Perspektiven" sowie "Jetzt Online". Ganz unten ist der Link www..leerstellen-lkl.de angegeben.
In zahlreichen Videoclips sprechen die Protagonist*innen zu einem bestimmten Schwerpunkt, der die Arbeit des Vereins mit ausmacht.

Auch wir befinden uns auf Grund der Ablehnung eines größeren Projektantrags, mit dem über mehrere Jahre hätten Stellen und Strukturen gesichert werden können, erneut in einer prekären finanziellen Situation. Besonders betroffen ist unsere Asyl- und Perspektivberatung, die seit vielen Jahren einen Schwerpunkt unserer Arbeit bildet und ab 2026 nicht mehr finanziert ist. Damit droht nicht nur in Borna, sondern durch fehlende strukturelle Finanzierungen von Beratungsangebote im Allgemeinen sachsenweit der Wegfall einer der wichtigsten Unterstützungsstrukturen für Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus.

Mit Eigenmitteln und Ehrenamt werden wir als Verein versuchen möglichst viele Strukturen so lang aufrechtzuerhalten, bis (hoffentlich) alternative Förderungen gefunden sind. Für den Beratungsschwerpunkt bedeutet dies konkret, dass strukturell notwendige Angebote nur durch unbezahlte Arbeit stattfinden kann.

Um diese Finanzierungslücke überbrücken und unsere Arbeit fortsetzen zu können, sind wir dringend auf Eure Solidarität, insbesondere in Form von Einzel- oder Dauerspenden angewiesen. Besonders regelmäßige Spenden geben uns Planungssicherheit sowie Stabilität und ermöglichen es, Angebote verlässlich aufrechtzuerhalten – auch in unsicheren Zeiten.

Daher unterstütze uns je nach Deinen Möglichkeiten mit einer Spende. Auch das Teilen dieses Spendenaufrufs hilft uns sehr, um mehr Menschen zu erreichen und solidarische Unterstützung sichtbar zu machen.

Empfängerin
Bon Courage e.V.
IBAN
DE85 8306 5408 0005 3461 26
BIC
GENODEFlSLR
Deutsche Skatbank