Austausch- und Qualifizierungsformate für
Sprachmittler*innen
Das Projekt richtet sich an ehrenamtlichen Engagierte, die uns regelmäßig in unseren Beratungs- und Projektkontexten als Sprachmittler*innen unterstützen. Ausgangspunkt war, dass viele von ihnen zwar über hervorragende Mehrsprachenkompetenzen verfügen, jedoch bislang wenig Gelegenheit hatten, ihr Rollenverständnis zu vertiefen, systematischen Austausch zu erleben oder gezielte methodische Werkzeuge kennenzulernen. In insgesamt neun moderierten Gruppentreffen wurden sie von einem erfahrenen Sprach- und Kulturmittler mit zusätzlicher Antirassismus‑Expertise begleitet.
Jedes Treffen fokussierte einen bedarfsorientierten Themenschwerpunkt, bspw. Rollenabgrenzung, psychische Gesundheit und Selbstfürsorge oder der Umgang mit herausfordernden Situationen. Die Treffen wurden als interaktiver Workshop gestaltet, der kurze Inputs, praktische Übungen wie Rollenspiele und strukturierten Erfahrungsaustausch kombinierte. Durch das Projekt wurden die Teilnehmenden sofort sicherer, klarer und selbstbewusster in ihrer Rolle; sie reflektieren ihr Handeln intensiver, bringen konkrete Praxis‑Impulse ein und haben ein nachhaltiges Netzwerk aufgebaut, das den Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Unterstützung ermöglicht und so die Professionalität sowie die Qualität der gesamten Vereinsarbeit langfristig stärkt.

